Dienstag, 21. April 2015

Long time no write

Haaaalllooo,

ist da noch wer? Ich bin mir nicht sicher und kann es auch niemandem übel nehmen. Lange habe ich nicht geschrieben und hatte es eigentlich auch schon aufgegeben. Tja, eigentlich eben :)

Der Grund für die Stille ist recht einfach: Ich war nicht in Stimmung. Irgendwie lief alles nicht so recht. Vor Weihnachten bin ich noch umgezogen und es war recht stressig alles fertig zu bekommen und der erste Kurs nach Weihnachten war eine mittlere Katastrophe.

Aber seit Februar geht es aufwärts! Und das aus gleich mehreren Gründen: Die Kurse, die ich im Februar und März hatte waren interessant, Psychologie besonders. Aber vor allem habe ich, hauptsächlich über Anna, mehr Leute kennen gelernt und mein Sozialleben ist so viel besser. Das macht einfach alles besser! Ich verbringe jetzt viel Zeit in "De Brug" (die Brücke) zum arbeiten, eine Art Cafe/Arbeitsraum an der Uni, statt alleine zu Hause. Nicht zuletzt wird jetzt auch noch das Wetter besser und welche Stadt ist nicht schöner, wenn die Sonne scheint?

Das läd zu Ausflügen ein. :) Vorletztes Wochenende zum Beispiel ging's zum Roest, eine Art Strandbar im Osten. Total schön und da muss ich auch noch ein paar Mal hin:


Natürlich gab's dort auch Pommes und Grolsch-Bier. Das Foto ist aber nur auf Instagram: https://instagram.com/p/1TdS4yAV7q/

Am letzten Sonntag war ich mit Michelle auf dem Neighbourfoodmarket. Michelle ist eine Kommilitonen, die ich schon in der Introduction Week kennen gelernt habe. Das war toll! Ein Markt mit ganz viel unterschiedlichen Essen. Zum Auftakt gab' es für uns beide eine georgische Teigtasche, die in heißem - ich glaube - Wasser gekocht wird. Die wurden uns wärmstes empfohlen von einem sehr netten mittelaltem Mann, der absolut begeistert war. Wir vermuten, er gehörte zum Stand :D :


Als Hauptgang hatte Michelle einen Burgen mit schwarzem Linsensalat und für mich gab' es drei verschiedene Sorten Frühlingsrolle mit Maissalat. Der nette Londoner Verkäufer hat besonders die Hähnchencurry-Rolle angepriesen, denn das sei so typisch aus London...

Zum Nachtisch gab's für Michelle einen Scone mit Cream und Lemon Curd:


Mein Herz schlug für einen großartigen Crêpe-Stand., stilecht betrieben von zwei sehr netten Franzosen. Diese Gelegenheit lasse ich mir natürlich nicht entgehen und nachdem ich auf französisch den ersten Crêpe flambée des Tages bestellt habe, waren sie meine besten Freunde. Die Flammen auf dem Crêpe sieht man nicht, aber die Serviette brennt. So richtig drauf hatten sie das falmbieren nicht, aber der Crêpe war der Hammer!


Soooo. Endlich mal wieder ein Bericht. Mal sehen, wie das jetzt so weiter geht, aber wenn ihr mir die Funkstille verzeiht bin ich zuversichtlich, dass es bis ich hier weg gehe noch für ein paar Artikel reicht :)

Liebste Grüße aus A'dam!