Hallo gleich nochmal,
wie im letzten Post angedeutet, kann ich noch von einem großen Down dieses Wochenende berichten. Eine ganz typische Erfahrung in Amsterdam: Mein Fahrrad wurde geklaut. :(
Mir, die das ganze letzte Wochenende gepredigt hat, dass man sein Fahrrad immer immer immer gut abschließen muss, mehrere Schlösser pro Rad und so weiter. Hatte ich auch brav gemacht, zwei Schlösser am Rad, aber genutzt hat es am Ende doch nichts. Wie prominent auf dieser Homepage platziert "Good locks can’t prevent bicycles from being stolen." Mein Rad gehört jetzt wohl zu den 50.000-80.000 jährlich gestohlenen Fahrräder in Amsterdam.
Ich bin ein bisschen überrascht, wie traurig es mich macht, dass es weg ist. Ich hatte es seit dem ersten Semester und es hat mich viele Kilometer getragen. Und es macht mich richtig sauer, wenn ich daran denke dass irgendjemand anderes jetzt mit meinem Fahrrad durch Amsterdam fährt.
Ich habe eine Anzeige bei der Polizei aufgegeben und bin gespannt, ob etwas passiert. Ich glaube es nicht, hoffe aber. Also bitte Daumen drücken :/
Und hier noch ein Gedenkfoto von mir und meinem tollen Fahrrad:
Der (wirklich sehr) kleine Trost: Laut meinem Buch "Ein Jahr in Amsterdam" gehört man erst dazu, wenn einem das Fahrrad einmal geklaut wurde. Ich bin jetzt wohl auch inoffiziell Amsterdamerin ;)
Und mit ein bisschen Glück kann ich morgen schon ein neues Fahrrad kaufen, ich habe ein recht gutes auf Martplaas (eine Art Holländisches ebay/ebay Kleinanzeigen) entdeckt und schaue es morgen an. Nochmal bitte Daumen drücken.
Viele Grüße,
Theresa
Für fast ein Jahr geht es für mich nach Amsterdam, eine Stadt, die Vorteile von Groß- und Kleinstadt vereint - ein Traum :) Ich studiere hier an der Universiteit van Amsterdam in einem Masterprogramm in Political Communication.
Sonntag, 10. Mai 2015
Samstag, 9. Mai 2015
Deutsche in Amsterdam
Hallo ihr Lieben,
mit diesem Post überspringe ich einfach mal zwei Ereignisse, für die wahrscheinlich erst später Berichte folgen: Den Konigsdag sowie ein Touri-Wochenende. Jetzt möchte ich lieber über meine letzten beiden Tage berichten: Im Kreise von "Deutschen in Amsterdam", die man anscheinend über ein paar Ecken alle kenn.
Der erste Erzählstrang beginnen mit der Facebook-Gruppe "Junge Deutschsprachige in Amsterdam". Dort hat vor ein paar Wochen Sina1 (später kommt noch Sina2) gefragt, ob ihr jemand eine Luftmatratze übers Wochenende ausleihen könnte, für ihre Freundinnen. Eigentlich verleihe ich ja meine Sachen nicht an fremde Menschen, aber irgendwie hat mich wohl eine Mischung aus Mitgefühl für junge Frauen "alleine" in Amsterdam und ein Drang "alles nicht so eng zu sehen" dazu gebracht mein Luftbett doch zu verleihen. Für diese gute Tat wurde ich auch gleich belohnt, denn ich hab' mich auf Anhieb prima mit Sina1 verstanden und wir haben beschlossen auch mal was trinken zu gehen.
Der zweite Erzählstrang beginnt beim Roest, der Strandbar von der ich im letzten Post geschrieben habe sowie dem dort verlinkten Bild zu instagram. Eine Kommilitonin eine hatte noch eine Bekannte ihres alten deutschen Mitbewohners eingeladen, die gerade für ein Praktikum in Amsterdam ist. Diese Bekannte (Anja) ist wiederum eine Mitpraktikantin von Sina1. Und weil die Bekannte auf dem angesprochenenden instragram-Foto makiert wurde, tauchte das bei Sina1 auf, die dann wieder mich auf dem Foto erkannt hat. Kleine Welt! :D
Erzählstrang Nummer drei: Gestern war mir langweilig, ich wollte gerne weg gehen, hatte mich an Sina1 erinnert und die hatte zufällig sowieso schon mit "ein paar Leuten" ausgemacht ins Cafe Brecht zu gehen. Ich sollte doch einfach dazu kommen. Dort angekommen habe ich dann auch gleich Anja (also die aus der Strandbar) wieder getroffen. Später am Abend kam dann noch Sina2, eine Freundin von Sina1. Es stellt sich dann noch heraus, dass ich auch Sina2 kenne: Nämlich von den Stammtischen der Facebook-Gruppe. Von dort kennen sich auch Sina1 und Sina2, aber es gab nie einen Stammtisch, auf dem wir alle drei waren. Noch kleinere Welt! :D
Außerdem war noch Kim dabei, die habe ich zwar vorher nicht gekannt, aber wir haben trotzdem heute nochmal im Cafe Brecht zu besonderem Essen (siehe unten ;) ) getroffen, den ganzen Tag gemütlich verquatscht und vershoppt. :)
Das Cafe Brecht selbst verdient auch noch ein paat Worte, das ist nämlich echt schön - und etwas befremdlich. Es soll ein altes DDR-Wohnzimmer darstellen. Entsprechend ist die Inneneinrichtung auch in DDR-"Charme":
Aber die Speisekarte lässt Herzen von Liebhabern deutscher Produkte höher schlagen. Gestern Abend es Berliner Weiße, Augustiner und (schon angeräumtes) Weizen. Die Karte beinhaltet auch Apfelschorle, O-Saft-Schorle und Almdudler (okay, ja, das ist nicht deutsch). Was Weizenradler ist konnte ich ihnen aber nicht erklären...
Und dann haben wir auf der Karte noch etwas ganz Besonderes entdeckt, weshalb wir gleich heute Mittag nochmal zurück mussten :D:
Also zwei wirklich schöne Tage. Der einzige Tiefpunkt heute Nachmittag bekommt aber seinen eigenen Blogeintrag, wahrscheinlich morgen dann.
Viele liebe Grüße aus einem recht sonnigen, aber windigen Amsterdam.
Theresa
mit diesem Post überspringe ich einfach mal zwei Ereignisse, für die wahrscheinlich erst später Berichte folgen: Den Konigsdag sowie ein Touri-Wochenende. Jetzt möchte ich lieber über meine letzten beiden Tage berichten: Im Kreise von "Deutschen in Amsterdam", die man anscheinend über ein paar Ecken alle kenn.
Der erste Erzählstrang beginnen mit der Facebook-Gruppe "Junge Deutschsprachige in Amsterdam". Dort hat vor ein paar Wochen Sina1 (später kommt noch Sina2) gefragt, ob ihr jemand eine Luftmatratze übers Wochenende ausleihen könnte, für ihre Freundinnen. Eigentlich verleihe ich ja meine Sachen nicht an fremde Menschen, aber irgendwie hat mich wohl eine Mischung aus Mitgefühl für junge Frauen "alleine" in Amsterdam und ein Drang "alles nicht so eng zu sehen" dazu gebracht mein Luftbett doch zu verleihen. Für diese gute Tat wurde ich auch gleich belohnt, denn ich hab' mich auf Anhieb prima mit Sina1 verstanden und wir haben beschlossen auch mal was trinken zu gehen.
Der zweite Erzählstrang beginnt beim Roest, der Strandbar von der ich im letzten Post geschrieben habe sowie dem dort verlinkten Bild zu instagram. Eine Kommilitonin eine hatte noch eine Bekannte ihres alten deutschen Mitbewohners eingeladen, die gerade für ein Praktikum in Amsterdam ist. Diese Bekannte (Anja) ist wiederum eine Mitpraktikantin von Sina1. Und weil die Bekannte auf dem angesprochenenden instragram-Foto makiert wurde, tauchte das bei Sina1 auf, die dann wieder mich auf dem Foto erkannt hat. Kleine Welt! :D
Erzählstrang Nummer drei: Gestern war mir langweilig, ich wollte gerne weg gehen, hatte mich an Sina1 erinnert und die hatte zufällig sowieso schon mit "ein paar Leuten" ausgemacht ins Cafe Brecht zu gehen. Ich sollte doch einfach dazu kommen. Dort angekommen habe ich dann auch gleich Anja (also die aus der Strandbar) wieder getroffen. Später am Abend kam dann noch Sina2, eine Freundin von Sina1. Es stellt sich dann noch heraus, dass ich auch Sina2 kenne: Nämlich von den Stammtischen der Facebook-Gruppe. Von dort kennen sich auch Sina1 und Sina2, aber es gab nie einen Stammtisch, auf dem wir alle drei waren. Noch kleinere Welt! :D
Außerdem war noch Kim dabei, die habe ich zwar vorher nicht gekannt, aber wir haben trotzdem heute nochmal im Cafe Brecht zu besonderem Essen (siehe unten ;) ) getroffen, den ganzen Tag gemütlich verquatscht und vershoppt. :)
Das Cafe Brecht selbst verdient auch noch ein paat Worte, das ist nämlich echt schön - und etwas befremdlich. Es soll ein altes DDR-Wohnzimmer darstellen. Entsprechend ist die Inneneinrichtung auch in DDR-"Charme":
Also zwei wirklich schöne Tage. Der einzige Tiefpunkt heute Nachmittag bekommt aber seinen eigenen Blogeintrag, wahrscheinlich morgen dann.
Viele liebe Grüße aus einem recht sonnigen, aber windigen Amsterdam.
Theresa
Dienstag, 21. April 2015
Long time no write
Haaaalllooo,
ist da noch wer? Ich bin mir nicht sicher und kann es auch niemandem übel nehmen. Lange habe ich nicht geschrieben und hatte es eigentlich auch schon aufgegeben. Tja, eigentlich eben :)
Der Grund für die Stille ist recht einfach: Ich war nicht in Stimmung. Irgendwie lief alles nicht so recht. Vor Weihnachten bin ich noch umgezogen und es war recht stressig alles fertig zu bekommen und der erste Kurs nach Weihnachten war eine mittlere Katastrophe.
Aber seit Februar geht es aufwärts! Und das aus gleich mehreren Gründen: Die Kurse, die ich im Februar und März hatte waren interessant, Psychologie besonders. Aber vor allem habe ich, hauptsächlich über Anna, mehr Leute kennen gelernt und mein Sozialleben ist so viel besser. Das macht einfach alles besser! Ich verbringe jetzt viel Zeit in "De Brug" (die Brücke) zum arbeiten, eine Art Cafe/Arbeitsraum an der Uni, statt alleine zu Hause. Nicht zuletzt wird jetzt auch noch das Wetter besser und welche Stadt ist nicht schöner, wenn die Sonne scheint?
Das läd zu Ausflügen ein. :) Vorletztes Wochenende zum Beispiel ging's zum Roest, eine Art Strandbar im Osten. Total schön und da muss ich auch noch ein paar Mal hin:
Natürlich gab's dort auch Pommes und Grolsch-Bier. Das Foto ist aber nur auf Instagram: https://instagram.com/p/1TdS4yAV7q/
Am letzten Sonntag war ich mit Michelle auf dem Neighbourfoodmarket. Michelle ist eine Kommilitonen, die ich schon in der Introduction Week kennen gelernt habe. Das war toll! Ein Markt mit ganz viel unterschiedlichen Essen. Zum Auftakt gab' es für uns beide eine georgische Teigtasche, die in heißem - ich glaube - Wasser gekocht wird. Die wurden uns wärmstes empfohlen von einem sehr netten mittelaltem Mann, der absolut begeistert war. Wir vermuten, er gehörte zum Stand :D :
Als Hauptgang hatte Michelle einen Burgen mit schwarzem Linsensalat und für mich gab' es drei verschiedene Sorten Frühlingsrolle mit Maissalat. Der nette Londoner Verkäufer hat besonders die Hähnchencurry-Rolle angepriesen, denn das sei so typisch aus London...
Zum Nachtisch gab's für Michelle einen Scone mit Cream und Lemon Curd:
Mein Herz schlug für einen großartigen Crêpe-Stand., stilecht betrieben von zwei sehr netten Franzosen. Diese Gelegenheit lasse ich mir natürlich nicht entgehen und nachdem ich auf französisch den ersten Crêpe flambée des Tages bestellt habe, waren sie meine besten Freunde. Die Flammen auf dem Crêpe sieht man nicht, aber die Serviette brennt. So richtig drauf hatten sie das falmbieren nicht, aber der Crêpe war der Hammer!
Soooo. Endlich mal wieder ein Bericht. Mal sehen, wie das jetzt so weiter geht, aber wenn ihr mir die Funkstille verzeiht bin ich zuversichtlich, dass es bis ich hier weg gehe noch für ein paar Artikel reicht :)
Liebste Grüße aus A'dam!
ist da noch wer? Ich bin mir nicht sicher und kann es auch niemandem übel nehmen. Lange habe ich nicht geschrieben und hatte es eigentlich auch schon aufgegeben. Tja, eigentlich eben :)
Der Grund für die Stille ist recht einfach: Ich war nicht in Stimmung. Irgendwie lief alles nicht so recht. Vor Weihnachten bin ich noch umgezogen und es war recht stressig alles fertig zu bekommen und der erste Kurs nach Weihnachten war eine mittlere Katastrophe.
Aber seit Februar geht es aufwärts! Und das aus gleich mehreren Gründen: Die Kurse, die ich im Februar und März hatte waren interessant, Psychologie besonders. Aber vor allem habe ich, hauptsächlich über Anna, mehr Leute kennen gelernt und mein Sozialleben ist so viel besser. Das macht einfach alles besser! Ich verbringe jetzt viel Zeit in "De Brug" (die Brücke) zum arbeiten, eine Art Cafe/Arbeitsraum an der Uni, statt alleine zu Hause. Nicht zuletzt wird jetzt auch noch das Wetter besser und welche Stadt ist nicht schöner, wenn die Sonne scheint?
Das läd zu Ausflügen ein. :) Vorletztes Wochenende zum Beispiel ging's zum Roest, eine Art Strandbar im Osten. Total schön und da muss ich auch noch ein paar Mal hin:
Natürlich gab's dort auch Pommes und Grolsch-Bier. Das Foto ist aber nur auf Instagram: https://instagram.com/p/1TdS4yAV7q/
Am letzten Sonntag war ich mit Michelle auf dem Neighbourfoodmarket. Michelle ist eine Kommilitonen, die ich schon in der Introduction Week kennen gelernt habe. Das war toll! Ein Markt mit ganz viel unterschiedlichen Essen. Zum Auftakt gab' es für uns beide eine georgische Teigtasche, die in heißem - ich glaube - Wasser gekocht wird. Die wurden uns wärmstes empfohlen von einem sehr netten mittelaltem Mann, der absolut begeistert war. Wir vermuten, er gehörte zum Stand :D :
Als Hauptgang hatte Michelle einen Burgen mit schwarzem Linsensalat und für mich gab' es drei verschiedene Sorten Frühlingsrolle mit Maissalat. Der nette Londoner Verkäufer hat besonders die Hähnchencurry-Rolle angepriesen, denn das sei so typisch aus London...
Zum Nachtisch gab's für Michelle einen Scone mit Cream und Lemon Curd:
Mein Herz schlug für einen großartigen Crêpe-Stand., stilecht betrieben von zwei sehr netten Franzosen. Diese Gelegenheit lasse ich mir natürlich nicht entgehen und nachdem ich auf französisch den ersten Crêpe flambée des Tages bestellt habe, waren sie meine besten Freunde. Die Flammen auf dem Crêpe sieht man nicht, aber die Serviette brennt. So richtig drauf hatten sie das falmbieren nicht, aber der Crêpe war der Hammer!
Soooo. Endlich mal wieder ein Bericht. Mal sehen, wie das jetzt so weiter geht, aber wenn ihr mir die Funkstille verzeiht bin ich zuversichtlich, dass es bis ich hier weg gehe noch für ein paar Artikel reicht :)
Liebste Grüße aus A'dam!
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